Leute wie Ihr, die ständig auf Achse und fast überall in der Welt unterwegs sind, bringen natürlich auch von überall was mit. Dem Pflanzenliebhaber daher auch Pflanzen. Darunter, wie kann es anders sein, manche Sukkulenten.
Zuerst aber ist es ein Veteran, den Ingrid mir
schon 1968 in Graz geschenkt hat:
Ein Ableger der
Königin der Nacht (Selenicereus macdonaldiae), der seit 1980 fast jedes Jahr wieder blüht. Eine unscheinbare und teilweise wohl auch unschöne schlingende Pflanze, die dann aber wirklich grossartige Blüten entwickelt.
Das ist die Knospe zu Mittag. Am Abend ist die offene Blüte dann 35 cm lang. Mehr dazu auf
dieser Seite.
Auch von Euch: eine
Mammillarie (2003 mitgebracht, zu meinem Sechzigsten!). Die blüht nicht so gern, aber doch immer wieder. Gerade weil sie nicht so gern blüht, sorgt sie für Spannung: Will sie oder will sie lieber doch nicht?
Und dann der
Blattkaktus (Epiphyllum), 1991 von Reichraming als Ableger mitgenommen. Keine schöne Pflanze, aber eine prachtvolle Blüte, die an die Königin der Nacht erinnert. Die auch schon gefruchtet hat, mit Samen drin, die, inzwischen ausgesät, wieder "Junge" produziert haben, die ihrerseits nun brav blühen ...
Die Knospe ist schon da! Voll in Blüte:
10. März 2020 Meistens im Mai; auch erst im Juni
Stolz bin ich auch auf die
Strandlilie aus Portugal, die Ihr mir von einer Reise mitgebracht habt (ca. 2016). 3 Exemplare waren es zunächst, eine hat bis heute im Garten überlebt und letztes Jahr (2019) sogar geblüht:

Offiziell heisst sie Pancratium maritimum, auch Dünen-Trichternarzisse, wie mir ein Freund verraten hat
Andrerseits habt Ihr ja auch eine
Cylindropuntia imbricata von mir, die in Eurem eher schattigen Garten schon längst geblüht hat, bevor sie bei mir, endlich 2019, auch einmal geruht hat, Blütenknospen zu erzeugen (und diese zu öffnen). Ich hab diese Opuntie schon seit 1998 und sie wächst an der südlichen Hauswand.
Das folgende Bild von Ernst stammt aus Eurem Garten ...